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Der Arbeitsoverall löst ein Problem, das zweiteilige Arbeitskleidung nicht lösen kann: den Spalt zwischen Hose und Jacke. Wer unter einem Fahrzeug liegt, über Kopf montiert, in einem Schacht arbeitet oder lackiert, hat genau an dieser Stelle ein offenes Hemd, und alles, was von oben oder von der Seite kommt, findet den Weg hinein. Öl, Späne, Staub, Lacknebel und kaltes Wasser. Der Overall schließt diese Lücke, und das ist der ganze Grund, warum es ihn gibt. In dieser Kategorie finden Sie Arbeitsoveralls und Arbeitsanzüge von BETA ab 55,60 Euro: leichte Ausführungen aus T/C-Gewebe, robuste Modelle mit 280 g/m², Varianten aus Baumwolle mit Stretchanteil und einen Overall im Racing-Stil.
Wann der Overall die richtige Wahl ist
Es gibt vier Situationen, in denen der einteilige Schnitt einem zweiteiligen Satz klar überlegen ist. Die erste ist Arbeit über Kopf und in Rückenlage, also Fahrzeuginstandsetzung, Montage unter Decken, Rohrleitungsbau. Die zweite ist Lackieren und Sprühen, wo Nebel sich in jede Öffnung setzt und wo man zusätzlich am Ende des Tages ein einziges Kleidungsstück ausziehen und weglegen will, statt zwei. Die dritte ist Arbeit in engen Räumen, in Schächten, Behältern und Kanälen, wo lose Kleidungsstücke sich verhaken. Die vierte ist der einheitliche Auftritt eines Betriebs, weil ein Overall optisch geschlossener wirkt als jede Kombination.
Der Overall hat aber zwei Nachteile, die man kennen sollte, bevor man einen kauft. Erstens lässt sich die Temperatur nicht regeln: Wird es warm, können Sie nichts ablegen, ohne alles abzulegen. Wer im Tagesverlauf zwischen kalter Halle und warmem Motorraum wechselt, fährt mit Arbeitshose plus Arbeitsjacke besser. Zweitens ist der Gang zur Toilette umständlich, was sich albern anhört und im Schichtbetrieb tatsächlich ein Argument ist. Deshalb ist der Overall in der Praxis meistens das zweite Kleidungsstück im Schrank, das für bestimmte Arbeiten herausgeholt wird, und nicht die tägliche Uniform.
Material und Flächengewicht
Beim Overall entscheidet das Flächengewicht besonders deutlich, weil er den ganzen Körper bedeckt und Wärme dadurch schlechter abgibt als zweiteilige Kleidung. Ausführungen um 180 g/m² sind leicht und für den Sommer, für Innenräume und für kurze Einsätze gedacht. Wer im Juli in einem 280-Gramm-Overall unter einem Auto liegt, weiß nach zwanzig Minuten, warum diese Unterscheidung wichtig ist. Modelle um 280 g/m² sind dagegen die robuste Wahl für dauerhaften Einsatz, für kühlere Monate und für Arbeiten, bei denen der Stoff an Beton, Metall und Kanten scheuert.
T/C-Gewebe, also die Mischung aus Polyester und Baumwolle, ist auch hier der Standard, weil es Reißfestigkeit und Formstabilität mit vertretbarem Preis verbindet. Die Varianten aus Baumwolle mit Stretchanteil sind die angenehmere Wahl, wenn viel geklettert und gehockt wird, und beim Overall zählt das mehr als bei jedem anderen Kleidungsstück: Ein unelastischer Einteiler zieht beim Hocken an den Schultern, weil Hose und Oberteil zusammenhängen und sich die Belastung nicht auf zwei Teile verteilt. Wer den Overall für Bewegungsarbeit kauft, sollte deshalb den Aufpreis für Stretch einplanen.
Der Overall als Betriebskleidung
Ein Modell in dieser Kategorie ist im Racing-Stil ausgeführt und hat eine andere Aufgabe als die übrigen: Es ist Repräsentationskleidung. Kfz-Werkstätten, Motorsportteams, Messestände und Betriebe mit Kundenverkehr kaufen so etwas, weil eine Mannschaft in einheitlichen Overalls professionell wirkt und weil sich Firmenlogos darauf gut platzieren lassen. Wenn Sie für einen Betrieb ausstatten, lohnt es sich, diese Entscheidung bewusst zu treffen: Ein Overall, der auch nach außen wirken soll, wird nach anderen Kriterien gewählt als einer, der nur den Lackierer schützt.
Overall oder Latzhose
Diese Frage wird häufig gestellt, und die Antwort ist einfacher als erwartet: Es kommt darauf an, ob der Oberkörper geschützt werden muss. Die Arbeitslatzhose sitzt an Hosenträgern, ist unabhängig vom Bauchumfang, rutscht beim Bücken nicht und lässt am Rücken keinen Spalt frei, hat aber Brust und Arme offen. Sie ist die Wahl für Maler, Schreiner und Landwirtschaft, wo von oben etwas herunterfallen kann, das Klima aber warm ist und Bewegungsfreiheit zählt. Der Overall geht einen Schritt weiter und schließt auch Oberkörper und Arme ein, kostet dafür Belüftung und Bequemlichkeit. Wenn Sie zwischen beidem schwanken, entscheidet die Frage, ob bei Ihrer Arbeit etwas in den Kragen laufen kann.
Größen und Pflege
Beim Overall ist die Größe wichtiger als bei zweiteiliger Kleidung, weil ein Fehler nicht an einer, sondern an drei Stellen gleichzeitig auffällt: Schritt, Schultern und Ärmellänge. Wählen Sie ihn eher eine Nummer größer, weil darunter die normale Arbeitskleidung Platz braucht und weil ein zu knapper Overall beim Hocken an den Schultern zieht. Ziehen Sie in jedem Fall die Maßtabelle heran, besonders bei der Körperlänge: Ein Overall in der richtigen Weite, aber falschen Länge sitzt an keiner Stelle richtig.
Waschen Sie Arbeitsoveralls getrennt und ohne Weichspüler, der die Reißfestigkeit senkt. Bei Overalls aus Lackierarbeiten gilt zusätzlich: Farbnebel vor dem Waschen ausklopfen oder absaugen, weil er sich sonst in der Maschine verteilt und in die Fasern anderer Kleidungsstücke einarbeitet.
Was dazugehört
Unter dem Overall werden Arbeitsshirts getragen, im Winter zusätzlich thermoaktive Unterwäsche. Als Alternative in zwei Teilen führen die Kategorien Arbeitshosen und Arbeitsjacken das komplette Programm, dazwischen die Arbeitspullover und Arbeitswesten. Für Arbeiten im Bereich fahrender Fahrzeuge gilt die Warnschutzkleidung, und Handschuhe finden Sie unter Arbeitshandschuhe. Einen Überblick über das gesamte Programm gibt die Übersicht Arbeitskleidung.
Häufig gestellte Fragen zu Arbeitsoveralls
Wann ist ein Arbeitsoverall besser als Hose und Jacke?
Bei Arbeiten über Kopf und in Rückenlage, beim Lackieren und Sprühen, in engen Räumen wie Schächten und Behältern und wenn ein Betrieb einheitlich auftreten will. In all diesen Fällen ist der fehlende Spalt zwischen Hose und Jacke der entscheidende Vorteil.
Was sind die Nachteile eines Overalls?
Sie können die Temperatur nicht regeln, weil sich nichts ablegen lässt, ohne alles abzulegen, und der Gang zur Toilette ist umständlicher. Wer im Tagesverlauf zwischen kalter Halle und warmem Motorraum wechselt, fährt mit Hose und Jacke besser.
Overall oder Latzhose: was ist richtig?
Entscheidend ist, ob der Oberkörper geschützt werden muss. Die Latzhose hängt an Hosenträgern, rutscht beim Bücken nicht und lässt Brust und Arme frei, was bei warmem Klima angenehmer ist. Der Overall schließt Oberkörper und Arme mit ein, kostet dafür Belüftung und Bequemlichkeit.
180 oder 280 Gramm pro Quadratmeter?
Beim Overall ist diese Unterscheidung besonders wichtig, weil er den ganzen Körper bedeckt und Wärme schlechter abgibt. Etwa 180 g/m² ist die Wahl für Sommer, Innenräume und kurze Einsätze, 280 g/m² für dauerhaften Einsatz, kühlere Monate und Arbeiten, bei denen der Stoff scheuert.
Lohnt sich Stretch beim Overall?
Mehr als bei jedem anderen Kleidungsstück. Ein unelastischer Einteiler zieht beim Hocken an den Schultern, weil Hose und Oberteil zusammenhängen und sich die Belastung nicht auf zwei Teile verteilt. Wer den Overall für Bewegungsarbeit kauft, sollte den Aufpreis einplanen.
Welche Größe soll ich beim Overall wählen?
Eher eine Nummer größer, weil darunter die normale Arbeitskleidung Platz braucht und ein zu knapper Overall beim Hocken an den Schultern zieht. Achten Sie besonders auf die Körperlänge: Ein Overall in der richtigen Weite, aber falschen Länge sitzt an keiner Stelle richtig.
Wie wäscht man einen Arbeitsoverall?
Getrennt und ohne Weichspüler, der die Reißfestigkeit senkt. Nach Lackierarbeiten Farbnebel vor dem Waschen ausklopfen oder absaugen, weil er sich sonst in der Maschine verteilt und in die Fasern anderer Kleidungsstücke einarbeitet.
Arbeitsoverall Leichte BETA 7865G/XXXXL
Arbeitsoverall Im Racing-Stil BETA 9577R/XXXL