![]()
Bei der Arbeitsjacke entscheidet nicht die Wärme, sondern das Verhältnis von Wärme zu Bewegungsfreiheit. Eine Jacke, die auf dem Gerüst wärmt, aber beim Griff nach oben am Bund hochrutscht, wird nach drei Tagen im Auto liegen gelassen, und dann schützt sie gar nicht mehr. Deshalb lohnt es sich, vor dem Kauf zwei Fragen zu klären: bei welchen Temperaturen Sie die Jacke wirklich tragen werden und ob Sie darin über Kopf arbeiten. In dieser Kategorie finden Sie Arbeitsjacken von BETA von der leichten T/C-Jacke ab 19,56 Euro über Softshell und wattierte Winterjacken bis zur wasserdichten 3-in-1-Jacke, in Größen von XS bis 4XL.
Die Jacken sind Teil eines Systems, das aufeinander abgestimmt ist: Arbeitshosen, Arbeitsshirts, Arbeitspullover und Arbeitswesten lassen sich mit den Jacken kombinieren, sodass Sie im Frühjahr und Herbst mit einer Zwischenschicht arbeiten statt mit zwei Jacken.
Sechs Bauarten und wann welche passt
Die leichte T/C-Jacke mit einem Flächengewicht um 180 g/m² ist die Jacke für die warme Jahreszeit und für Arbeiten in der Halle. Sie wärmt kaum, schützt aber Arme und Oberkörper vor Schmutz, Spänen und Schrammen, und genau darum geht es im Werkstattalltag die meiste Zeit. Modelle mit Oxford-Einsätzen an Schultern und Ellenbogen halten dort länger, wo die Jacke an Kanten und Werkstücken scheuert. Die Jacke aus Baumwolle mit Stretchanteil ist die angenehmere Variante für dieselben Temperaturen: Sie atmet besser und geht bei Bewegung mit, kostet aber ein paar Euro mehr und verschleißt etwas schneller.
Die Softshelljacke ist die vielseitigste Bauform. Der Stoff ist winddicht, wasserabweisend und trotzdem elastisch, was sie zur richtigen Wahl für Frühjahr und Herbst im Freien macht. Das Modell mit abnehmbaren Ärmeln ist dabei zwei Kleidungsstücke in einem: Mit Ärmeln ist es eine Jacke für kühle Morgenstunden, ohne Ärmel eine Weste für den Nachmittag, und Sie ziehen sich um, ohne etwas nachholen zu müssen. Die wattierte Winterjacke ist für Temperaturen um und unter dem Gefrierpunkt gedacht, also für Baustelle, Hof und Außenmontage im Winter, und sie ersetzt nicht die Zwischenschicht, sondern kommt darüber.
Bleiben zwei Sonderfälle. Der Regenmantel wird über der gesamten Arbeitskleidung getragen und ist die schnelle Lösung für einen Schauer, nicht für den ganzen Tag im Nassen. Und die 3-in-1-Jacke löst das Problem, das jeder kennt, der draußen arbeitet: Sie besteht aus einer wasserdichten Außenjacke und einer herausnehmbaren Innenjacke, die sich einzeln oder zusammen tragen lassen. Daraus ergeben sich drei Konfigurationen für drei Temperaturbereiche, und Sie brauchen im Auto nur ein Kleidungsstück statt drei. Das erklärt den Preis, und für jemanden, der zwischen März und November draußen ist, rechnet sich diese Jacke schnell.
Worauf Sie bei der Verarbeitung achten sollten
Drei Stellen entscheiden über die Lebensdauer einer Arbeitsjacke, und keine steht auf dem Etikett. Erstens die Ärmelabschlüsse: Ein Bündchen oder ein Klettverschluss, der sich enger stellen lässt, verhindert, dass Späne, Staub und kaltes Wasser in den Ärmel laufen, und ist gleichzeitig eine Sicherheitsfrage, weil ein weiter Ärmel sich verfangen kann. Zweitens die Taschen: Prüfen Sie, ob Brust- und Seitentaschen verschließbar sind und ob sich die Reißverschlüsse mit Arbeitshandschuhen greifen lassen. Eine offene Tasche verliert beim Bücken ihren Inhalt, und ein zu kleiner Zipper ist mit Handschuhen unbenutzbar. Drittens die Schultern und Ellenbogen, weil dort die Jacke zuerst durchscheuert.
Beim Flächengewicht gilt dieselbe Logik wie bei Hosen: 180 g/m² ist leicht, 220 g/m² ein Allrounder, 260 bis 290 g/m² robuste Ware. Bei Jacken kommt allerdings eine zweite Größe hinzu, nämlich die Wärmeleistung, und die hängt nicht am Stoffgewicht, sondern an der Wattierung oder am Futter. Eine wattierte Jacke aus leichtem Außenstoff wärmt deutlich mehr als eine schwere unwattierte, und das ist der Grund, warum man Jacken nicht nach Gramm vergleichen kann.
Größen und Schichtenprinzip
Bei Jacken lohnt es sich, eine Nummer größer zu wählen als bei Freizeitkleidung, weil darunter im Winter ein Arbeitspullover oder eine Weste Platz braucht. Wer nach dem Schichtenprinzip arbeitet, kommt mit weniger Kleidungsstücken durch das Jahr: ein Arbeitsshirt als Basis, ein Pullover oder eine Weste als Zwischenschicht und eine Jacke außen, deren Wärmeleistung Sie nach der Jahreszeit wählen. Das ist nicht nur billiger als drei separate Jacken, sondern auch praktischer, weil Sie im Tagesverlauf Schichten ablegen können, statt zwischen zwei Extremen zu wechseln.
Zu weit sollte die Jacke aber nicht sein. Loser Stoff kann sich an Kanten und in Maschinen verfangen, und eine Jacke, die beim Griff nach oben am Bund hochrutscht, gibt genau dort Wärme und Schutz auf, wo Sie beides brauchen. Ziehen Sie im Zweifel die Maßtabelle des Modells heran.
Was dazugehört
Für die Zwischenschicht führen die Kategorien Arbeitspullover und Sweatshirts sowie Arbeitswesten das passende Programm, für darunter die Arbeitsshirts, darunter auch thermoaktive Langarmmodelle für den Winter. Wer im Bereich fahrender Fahrzeuge arbeitet, findet unter Warnschutzkleidung die vorgeschriebene Ausstattung, und Mützen, Schals und Arbeitsgürtel stehen unter Sonstige Arbeitskleidung. Einen Überblick über das gesamte Programm gibt die Übersicht Arbeitskleidung.
Häufig gestellte Fragen zu Arbeitsjacken
Welche Arbeitsjacke brauche ich für welche Jahreszeit?
Für Sommer und Hallenarbeit die leichte T/C-Jacke um 180 g/m², für Frühjahr und Herbst im Freien eine Softshelljacke, für den Winter eine wattierte Jacke. Wer über mehrere Jahreszeiten draußen arbeitet, fährt mit einer 3-in-1-Jacke am besten, weil sich daraus drei Konfigurationen ergeben.
Was ist eine 3-in-1-Jacke?
Eine wasserdichte Außenjacke mit herausnehmbarer Innenjacke. Beide lassen sich einzeln oder zusammen tragen, woraus sich drei Temperaturbereiche mit einem Kleidungsstück abdecken lassen. Für jemanden, der von März bis November draußen arbeitet, ersetzt sie drei Jacken.
Was bringt eine Softshelljacke im Vergleich zur normalen Arbeitsjacke?
Der Stoff ist winddicht und wasserabweisend, bleibt dabei aber elastisch. Damit deckt sie den Bereich ab, in dem eine T/C-Jacke zu kalt und eine Winterjacke zu warm ist, also Frühjahr und Herbst im Freien. Modelle mit abnehmbaren Ärmeln sind zugleich Jacke und Weste.
Kann man Arbeitsjacken nach Gramm pro Quadratmeter vergleichen?
Nur bei unwattierten Jacken. Das Flächengewicht beschreibt die Robustheit des Außenstoffs, nicht die Wärmeleistung. Eine wattierte Jacke aus leichtem Außenstoff wärmt deutlich mehr als eine schwere unwattierte, weil die Wärme aus der Wattierung oder dem Futter kommt.
Worauf sollte ich bei den Ärmelabschlüssen achten?
Auf ein Bündchen oder einen verstellbaren Klettverschluss. Er verhindert, dass Späne, Staub und kaltes Wasser in den Ärmel laufen, und ist zugleich eine Sicherheitsfrage, weil ein weiter Ärmel sich an Kanten und in Maschinen verfangen kann.
Welche Größe soll ich bei einer Arbeitsjacke wählen?
Eine Nummer größer als bei Freizeitkleidung, weil darunter im Winter ein Pullover oder eine Weste Platz braucht. Zu weit sollte sie nicht sein: Loser Stoff kann sich verfangen, und eine Jacke, die beim Griff nach oben am Bund hochrutscht, gibt genau dort Schutz auf, wo er gebraucht wird.
Was ist das Schichtenprinzip bei Arbeitskleidung?
Ein Arbeitsshirt als Basis, ein Pullover oder eine Weste als Zwischenschicht und eine Jacke außen. Das ist günstiger als drei separate Jacken und praktischer, weil Sie im Tagesverlauf Schichten ablegen können, statt zwischen zwei Extremen zu wechseln.
Reicht ein Regenmantel als Arbeitsjacke?
Als schnelle Lösung für einen Schauer ja, für den ganzen Tag im Nassen nicht. Der Regenmantel wird über der gesamten Arbeitskleidung getragen und ist nicht atmungsaktiv genug für dauerhaftes Arbeiten. Für längeren Einsatz im Nassen ist eine wasserdichte Jacke die bessere Wahl.
Regenjacke Wasserdicht BETA 7978B/XXXL
Arbeitsjacke Leichte BETA 7869G/XXXXL
Fleecejacke mit vielen Taschen, atmungsaktiv, elastisch, sch...
Arbeitsjacke, 100 % Baumwolle, 260 g/m², stahlgrau BETA 7939...