![]()
An Handwerkzeug gibt es Teile, die planmäßig verschleißen, und sie haben eine Eigenschaft gemeinsam: Sie kosten einen Bruchteil des Werkzeugs und entscheiden trotzdem darüber, ob es funktioniert. Ein Gewindedorn, der nicht mehr greift, macht eine Nietmutternzange für mehrere hundert Euro unbrauchbar. Ein gerissener Feilengriff macht das Arbeiten gefährlich. In diesem Bereich finden Sie diese Teile von BETA ab 3,76 Euro: Gewindedorne für Nietmutternzangen, Ersatzgriffe und Bürsten für Feilen, Backenschutz für Zangen und Adapter.
Gewindedorne: das Verschleißteil der Nietmutternzange
Bei einer Nietmutternzange nimmt der Gewindedorn die gesamte Zugkraft auf, und er tut das über ein Gewinde von wenigen Millimetern Durchmesser. Er ist deshalb konstruktiv das schwächste Glied und gleichzeitig das Teil, das den Werkzeugpreis am wenigsten beeinflusst. Verschlissen wird er auf zwei Weisen: Das Gewinde wird ausgewalzt und greift nicht mehr sauber, oder der Dorn reißt bei Überlast ab.
Zwei Punkte machen ihn zu einem Teil, das man vorrätig haben sollte. Erstens ist er gewindeabhängig: Für jede Gewindegröße von M3 bis M12 gibt es einen eigenen Dorn, und wer verschiedene Größen setzt, braucht alle. Zweitens stoppt ein abgerissener Dorn die Arbeit vollständig, und zwar sofort und ohne Vorwarnung. Bei einem Werkzeug, das mehrere hundert Euro gekostet hat, ist ein Ersatzdorn für unter sechzig Euro deshalb keine Zusatzausgabe, sondern eine Absicherung gegen Stillstand. Die passenden Zangen finden Sie unter Nietzangen und Nieten.
Wie Sie den Gewindedorn schonen
Zwei Gewohnheiten verlängern seine Lebensdauer erheblich, und beide kosten keine Zeit. Erstens: Dorn vollständig einschrauben. Eine Nietmutter, die nur auf den ersten Gewindegängen sitzt, konzentriert die gesamte Zugkraft auf diese Gänge, und dann reißt entweder das Muttergewinde oder der Dorn selbst. Vollständig eingeschraubt verteilt sich die Kraft über die ganze Gewindelänge.
Zweitens: nicht überziehen. Ist der Schließkopf gebildet, ist die Verbindung fertig, und jeder weitere Zug verformt nur noch die Mutter und belastet den Dorn zusätzlich. Der Zeitpunkt ist bei geübter Arbeit fühlbar, weil der Widerstand deutlich zunimmt. Prüfen Sie das Gewinde des Dorns außerdem gelegentlich mit einer neuen Nietmutter: Wenn sie sich schwer aufschrauben lässt oder Spiel hat, ist der Dorn am Ende, und ein Dorn mit ausgewalztem Gewinde beschädigt zusätzlich die Muttern, die er setzt.
Feilengriffe: warum sie keine Nebensache sind
Der Zapfen einer Feile ist spitz und absichtlich unbearbeitet, damit er im Holzgriff hält. Wenn die Feile im Werkstück hakt, was bei kräftigem Zug regelmäßig passiert, schiebt sich dieser Zapfen in die Handfläche, und das ist eine Stichverletzung, die sich vollständig vermeiden lässt.
Deshalb gilt ohne Ausnahme: keine Feile ohne Griff benutzen, auch nicht kurz und auch nicht für einen einzigen Zug. Griffe sind dabei selbst Verschleißteile: Holz trocknet und reißt, und ein gerissener Griff sitzt nicht mehr fest, sodass die Feile beim Zug herausrutschen kann. Prüfen Sie deshalb gelegentlich, ob der Griff noch spielfrei sitzt, und ersetzen Sie ihn bei Rissen. Bei einem Preis unter vier Euro ist das die günstigste Sicherheitsmaßnahme in der ganzen Werkstatt. Feilen finden Sie unter Feilen.
Die Feilenbürste: warum eine Feile selten stumpf ist
Wenn eine Feile nicht mehr schneidet, ist sie in den meisten Fällen nicht stumpf, sondern zugesetzt. Beim Feilen bleiben Späne zwischen den Zähnen stecken, und dieses Zusetzen heißt im Fachjargon Schmieren. Eine zugesetzte Feile trägt nicht mehr ab, sondern rutscht über die Fläche, und die eingeklemmten Späne ziehen dabei Riefen in das Werkstück.
Betroffen sind vor allem Aluminium, Kupfer, Messing und Kunststoff, weil sie weich sind und in den Zähnen kleben bleiben. Eine Feilenbürste hat Drahtborsten, die in Hiebrichtung durch die Zahnung gezogen werden und die Späne herausholen, und sie sollte regelmäßig während der Arbeit benutzt werden und nicht erst am Ende. Das hat eine Konsequenz, die wir offen sagen: Die meisten Feilen, die als verschlissen ersetzt werden, hätten mit einer Bürste weitergearbeitet. Eine Bürste für gut elf Euro rettet über die Jahre eine ganze Reihe von Feilen, und bei Aluminium hilft zusätzlich, die Feile vorher mit Kreide einzureiben, weil die Kreide die Zahngründe füllt und das Ankleben verhindert.
Backenschutz für Zangen
Eine Zange mit gehärteten, geriffelten Backen greift sicher und hinterlässt genau deshalb Spuren. Bei Rohren, verchromten Teilen, Armaturen und weichen Metallen ist das ein Problem, weil die Riffelung sich eindrückt und die Oberfläche beschädigt, und bei sichtbaren Bauteilen bedeutet das ein Ersatzteil statt einer Reparatur.
Aufsteckbarer Backenschutz aus Kunststoff löst das: Er liegt zwischen Backe und Werkstück, verteilt den Druck und ist weicher als die geschützte Oberfläche. Der Preis dafür ist etwas weniger Griffigkeit, weshalb er bei festsitzenden Verbindungen abrutschen kann. Er ist außerdem ein Verbrauchsteil, weil er sich mit der Zeit durchdrückt und einreißt. Bei einem Preis von wenigen Euro pro Paar ist die Rechnung eindeutig, sobald einmal eine Armatur oder ein verchromtes Rohr gerettet wird. Zangen finden Sie unter Zangen, weiteres Universalwerkzeug unter Universalwerkzeuge.
Bei Ersatzteilen zählt die Zuordnung
Ersatzteile für Handwerkzeug sind fast immer modellgebunden, und das ist der Unterschied zu Verbrauchsmaterial. Ein Gewindedorn passt zu einer bestimmten Zange und zu einer bestimmten Gewindegröße, ein Backenschutz zu einer bestimmten Zangenform und Backenbreite, ein Feilengriff zu einer bestimmten Zapfengröße.
Prüfen Sie deshalb vor jeder Bestellung die Modellangabe in der Produktbeschreibung, und zwar gegen die Bezeichnung, die auf Ihrem Werkzeug steht, nicht gegen die Erinnerung. Bei Werkzeugen, die schon länger im Einsatz sind, lohnt es sich, die Bezeichnung einmal abzulesen und zu notieren, denn sie ist oft eingeprägt und wird mit den Jahren schwer lesbar. Und wenn Sie mehrere Gewindegrößen oder mehrere Zangenformen im Betrieb haben: Notieren Sie sich, welche Ersatzteile dazu passen, bevor eines gebraucht wird. Ein Teil, das im Schrank liegt, kostet einmal Geld, ein Teil, das bestellt werden muss, kostet Arbeitszeit.
Häufig gestellte Fragen zu Ersatzteilen für Universalwerkzeug
Warum verschleißt der Gewindedorn einer Nietmutternzange?
Weil er die gesamte Zugkraft über ein Gewinde von wenigen Millimetern Durchmesser aufnimmt und damit konstruktiv das schwächste Glied ist. Verschlissen wird er auf zwei Weisen: Das Gewinde wird ausgewalzt und greift nicht mehr sauber, oder der Dorn reißt bei Überlast ab.
Soll ich einen Ersatzdorn vorrätig haben?
Ja, aus zwei Gründen. Der Dorn ist gewindeabhängig, für jede Größe von M3 bis M12 gibt es einen eigenen, und ein abgerissener Dorn stoppt die Arbeit sofort und ohne Vorwarnung. Bei einem Werkzeug für mehrere hundert Euro ist ein Ersatzdorn keine Zusatzausgabe, sondern eine Absicherung gegen Stillstand.
Wie schone ich den Gewindedorn?
Dorn vollständig einschrauben, denn eine Nietmutter, die nur auf den ersten Gewindegängen sitzt, konzentriert die gesamte Kraft dort. Und nicht überziehen: Ist der Schließkopf gebildet, verformt jeder weitere Zug nur noch die Mutter und belastet den Dorn zusätzlich. Der Zeitpunkt ist fühlbar, weil der Widerstand deutlich zunimmt.
Woran erkenne ich einen verschlissenen Gewindedorn?
Prüfen Sie ihn mit einer neuen Nietmutter: Wenn sie sich schwer aufschrauben lässt oder Spiel hat, ist der Dorn am Ende. Ersetzen Sie ihn dann zügig, denn ein Dorn mit ausgewalztem Gewinde beschädigt zusätzlich die Muttern, die er setzt.
Warum darf ich eine Feile nie ohne Griff benutzen?
Weil der Feilenzapfen spitz und absichtlich unbearbeitet ist, damit er im Holzgriff hält. Wenn die Feile im Werkstück hakt, was bei kräftigem Zug regelmäßig passiert, schiebt sich dieser Zapfen in die Handfläche. Bei einem Griffpreis unter vier Euro ist das die günstigste Sicherheitsmaßnahme in der Werkstatt.
Sind Feilengriffe selbst Verschleißteile?
Ja. Holz trocknet und reißt, und ein gerissener Griff sitzt nicht mehr fest, sodass die Feile beim Zug herausrutschen kann. Prüfen Sie deshalb gelegentlich, ob der Griff noch spielfrei sitzt, und ersetzen Sie ihn bei Rissen.
Ist meine Feile stumpf oder nur zugesetzt?
In den meisten Fällen zugesetzt. Späne bleiben zwischen den Zähnen stecken, die Feile rutscht über die Fläche statt abzutragen, und die eingeklemmten Späne ziehen Riefen ins Werkstück. Betroffen sind vor allem Aluminium, Kupfer, Messing und Kunststoff. Die meisten Feilen, die als verschlissen ersetzt werden, hätten mit einer Bürste weitergearbeitet.
Wie benutze ich eine Feilenbürste richtig?
Die Drahtborsten werden in Hiebrichtung durch die Zahnung gezogen, und zwar regelmäßig während der Arbeit und nicht erst am Ende. Bei Aluminium hilft zusätzlich, die Feile vorher mit Kreide einzureiben: Die Kreide füllt die Zahngründe und verhindert, dass das Material festklebt.
Wozu dient Backenschutz an einer Zange?
Er liegt zwischen Backe und Werkstück, verteilt den Druck und ist weicher als die geschützte Oberfläche. Nötig ist er bei Rohren, verchromten Teilen, Armaturen und weichen Metallen, weil sich die gehärtete Riffelung der Backen dort eindrückt. Der Preis dafür ist etwas weniger Griffigkeit, weshalb er bei festsitzenden Verbindungen abrutschen kann.
Woran erkenne ich, welches Ersatzteil zu meinem Werkzeug passt?
An der Modellangabe in der Produktbeschreibung, verglichen mit der Bezeichnung auf Ihrem Werkzeug und nicht mit der Erinnerung. Ersatzteile für Handwerkzeug sind fast immer modellgebunden. Bei Werkzeugen, die länger im Einsatz sind, lohnt es sich, die Bezeichnung einmal abzulesen und zu notieren, weil sie oft eingeprägt und mit den Jahren schwer lesbar ist.
Satz 4 Ersatzstiften 1742N BETA 1742N/KR/M6
Schlitten Metrisch für Art. 349 BETA 349/SMM
Schlitten In Zoll für Art. 349 BETA 349/SMAS
Satz 4 Ersatzstift. 1742An BETA 1742AN/KR/M12
Kreuzadapter für Ausläufe Art. 359 BETA 359CN
Ersatzbackenschutz 392C 1 Paar BETA 392RG/C